Deichgraf

… und das Abenteuer beginnt

Ein edler Beruf, der geschätzt wird

Es stimmt natürlich, der Beruf des Deichgrafen ist nicht immer bequem. Man muss das raue Wetter an Nord- und Ostsee aushalten können, verstehen lernen, woher der Wind lehnt, darf nicht korrupt sein und es ist unerlässlich, dass man weiß, wie ein Pferd und ein Spaten funktioniert. Nur die Härtesten der Härtesten – oft die, die es nicht zum Hirten geschafft haben – können diesen Job ausüben. Aber lassen wir einfach jemanden zu Wort kommen, der seit Jahren erfolgreich Deichgraf ist.

مهنة نبيلة ذات قيمة

صحيح ، بطبيعة الحال ، أن وظيفة العد السدود ليست دائما سهلة. يجب أن تكون قادرًا على تحمل الطقس القاسي في بحر الشمال وبحر البلطيق ، وتعلم أن تفهم من أين تأتي الريح ، ويجب ألا تكون فاسدة ومن الضروري أن تعرف كيف يعمل حصان وأسمائها. فقط الأصعب من الأصعب - غالبًا أولئك الذين لم يصلوا إلى الراعي - يمكنهم القيام بهذه المهمة. ولكن دعنا نمتلك شخصًا نجح في تحقيق السدود منذ سنوات.

Was ich zu berichten beabsichtige, ist mir vor reichlich einem halben Jahrhundert im Hause meiner Urgroßmutter, der alten Frau Senator Feddersen, kundgeworden, während ich, an ihrem Lehnstuhl sitzend, mich mit dem Lesen eines in blaue Pappe eingebundenen Zeitschriftenheftes beschäftigte; ich vermag mich nicht mehr zu entsinnen, ob von den »Leipziger« oder von »Pappes Hamburger Lesefrüchten«. Noch fühl ich es gleich einem Schauer, wie dabei die linde Hand der über Achtzigjährigen mitunter liebkosend über das Haupthaar ihres Urenkels hinglitt. Sie selbst und jene Zeit sind längst begraben; vergebens auch habe ich seitdem jenen Blättern nachgeforscht, und ich kann daher um so weniger weder die Wahrheit der Tatsachen verbürgen, als, wenn jemand sie bestreiten wollte, dafür aufstehen; nur so viel kann ich versichern, daß ich sie seit jener Zeit, obgleich sie durch keinen äußeren Anlaß in mir aufs neue belebt wurden, niemals aus dem Gedächtnis verloren habe.
Es war im dritten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts, an einem Oktobernachmittag – so begann der damalige Erzähler –, als ich bei starkem Unwetter auf einem nordfriesischen Deich entlangritt. Zur Linken hatte ich jetzt schon seit über einer Stunde die öde, bereits von allem Vieh geleerte Marsch, zur Rechten, und zwar in unbehaglichster Nähe, das Wattenmeer der Nordsee; zwar sollte man vom Deiche aus auf Halligen und Inseln sehen können; aber ich sah nichts als die gelbgrauen Wellen, die unaufhörlich wie mit Wutgebrüll an den Deich hinaufschlugen und mitunter mich und das Pferd mit schmutzigem Schaum bespritzten; dahinter wüste Dämmerung, die Himmel und Erde nicht unterscheiden ließ; denn auch der halbe Mond, der jetzt in der Höhe stand, war meist von treibendem Wolkendunkel überzogen. Es war eiskalt; meine verklommenen Hände konnten kaum den Zügel halten, und ich verdachte es nicht den Krähen und Möwen, die sich fortwährend krächzend und gackernd vom Sturm ins Land hineintreiben ließen. Die Nachtdämmerung hatte begonnen, und schon konnte ich nicht mehr mit Sicherheit die Hufen meines Pferdes erkennen; keine Menschenseele war mir begegnet, ich hörte nichts als das Geschrei der Vögel, wenn sie mich oder meine treue Stute fast mit den langen Flügeln streiften, und das Toben von Wind und Wasser. Ich leugne nicht, ich wünschte mich mitunter in sicheres Quartier.
Das Wetter dauerte jetzt in den dritten Tag, und ich hatte mich schon über Gebühr von einem mir besonders lieben Verwandten auf seinem Hofe halten lassen, den er in einer der nördlicheren Harden besaß. Heute aber ging es nicht länger; ich hatte Geschäfte in der Stadt, die auch jetzt wohl noch ein paar Stunden weit nach Süden vor mir lag, und trotz aller Überredungskünste des Vetters und seiner lieben Frau, trotz der schönen selbstgezogenen Perinette- und Grand-Richard-Äpfel, die noch zu probieren waren, am Nachmittag war ich davongeritten. »Wart nur, bis du ans Meer kommst«, hatte er noch an seiner Haustür mir nachgerufen; »du kehrst noch wieder um; dein Zimmer wird dir vorbehalten!«

ما كنت أنوي الإبلاغ عنه لفت انتباهي قبل نصف قرن في منزل جدتي الكبرى ، السيدة السناتور فيدرسن ، بينما كنت جالسًا على كرسيها وهو يقرأ مجلة ملزمة بالكرتون الأزرق ؛ لم أعد أستطيع تذكر ما إذا كان من "لايبزيغر" أو من "بابيس همبرغر ليسروت". ما زلت أشعر كأنني ارتعدت عن كيف أن اليد اللطيفة للأطفال الذين تزيد أعمارهم عن ثمانين عامًا قد مروا أحيانًا على شعر حفيدها. أنت والوقت مدفونان لفترة طويلة ؛ ومنذ ذلك الحين ، بحثت أيضًا دون جدوى عن تلك الصفحات ، وبالتالي لا أستطيع أن أضمن حقيقة الوقائع بأي حال من الأحوال ، إذا أراد شخص ما أن ينكرها ، فدافع عنها ؛ لا يمكنني إلا أن أؤكد لكم أنني لم أغفل عنهم منذ ذلك الحين ، على الرغم من أنهم لم ينتعشوا مني لأي سبب خارجي.
كان ذلك في العقد الثالث من قرننا ، بعد ظهر أحد أيام شهر أكتوبر - هكذا بدأ راوي القصص في ذلك الوقت - عندما كنت أركب على طول سد الشمال الفريزيان في طقس قاسٍ. على اليسار كان لي المسيرة الكئيبة ، التي أفرغت بالفعل من جميع الماشية ، لأكثر من ساعة ، على اليمين ، وفي أكثر المناطق غير المريحة ، بحر وادن في بحر الشمال ؛ ينبغي للمرء أن يكون قادرا على رؤية من السدود في هاليغن والجزر ؛ لكنني لم أر شيئًا سوى الأمواج الصفراء-الرمادية التي ظلت تضرب السد مثل هدير الغضب وأحيانًا ترش على الرغوة القذرة على الحصان. وراءها كان هناك غسق ، مما جعل السماء والأرض لا يمكن تمييزهما ؛ لأنه حتى نصف القمر ، الذي كان مرتفعا الآن ، كان مغطى في الغالب بظلام سحابة القيادة. كان يتجمد كان يدي المتعبة بالكاد تمسك بزمام الأمور ، ولم أكن أظن أن الغربان وطيور النورس كانت تبكي باستمرار وتهتز من العاصفة. لقد بدأ الغسق ، ولم أعد متأكدًا من حوافر حصاني ؛ لم أقابل أي روح إنسانية ، ولم أسمع سوى صراخ الطيور عندما كاد يفرشني أو يبكي بأجنحتها الطويلة والرياح المستعرة والماء. أنا لا أنكر أنني كنت أتمنى في بعض الأحيان لأماكن آمنة.
كان الطقس الآن في اليوم الثالث ، وكنت قد سمحت لي قريبًا عزيزًا جدًا بإبقائي في فناء منزله الذي يملكه في أحد Harden الشمالية. لكن اليوم لم يعد ممكنا. كان لدي متاجر في المدينة ، والتي ربما كانت لا تزال أمامي قبل ساعات قليلة ، وعلى الرغم من كل إقناع ابن عمه وزوجته العزيزة ، على الرغم من تفاحي بيرينيت وغراند ريتشارد الجميلين اللذين كانا يزرعان في المنزل ، والذي كان لا يزال يتعين محاكمته ركبت بعيدا في فترة ما بعد الظهر. "فقط انتظر حتى تصل إلى البحر" ، كان قد اتصل بي خلف بابه الأمامي ؛ »سوف تعود مرة أخرى ؛ غرفتك محجوزة لك!

Ihre Laufbahn

Es ist immer interessant zu sehen, wie die Dienstlaufbahn im Staatsdienst verlaufen kann. Das ist umso interessanter, da die Laufbahn eines Deich-Adligen anders verläuft als in anderne Beamten-Tätigkeiten und einige Besonderheiten aufweist bzw. aufweisen wird.

Da der Gesetzgeber sich entschlossen hat, den einfachen Dienst nicht einzuführen (was unter anderem mit markenrechtlichen Fragen zu tun hat bsp. Ritter Sport und Landmann-Grill), startet die gewöhnliche Laufbahn als Deichgraf. In dieser Besoldungsgruppe untersteht Ihnen eine Deich-Grafschaft. Sie bekommen ein Grundsalär wie ein Beamter, können aber zusätzlich von der Bevölkerung der Deich-Grafschaft eine Abgabe (Deichsteuer) eintreiben, die 2% des Jahreseinkommens der Lehensträger nicht überschreiten sollte. Der Gesetzgeber war im Bundes-Deichgraf-Gesetz so großzügig, dem Lehnherren zu überlassen, ob er das Inkasso auf Haushalte oder Gemeinden bezieht. (Wir empfehlen für den Einzug die Gebührenzentrale – früher GEZ, die diese Aufgabe gegen eine geringe Gebühr übernimmt.)

Die Gruppenleiter der Deichgrafen werden als Deichfürsten bezeichnet und überwachen die Arbeit der Deichgrafen. Diese hochinteressante Laufbahn ist nicht nur in fachlicher Hinsicht interessant, sondern auch in materieller. Deichfürsten steht neben den Dienstpferden auch eine Dienstkutsche zur Verfügung, die für die Erledigung dienstlicher wie privater Arbeiten genutzt werden kann. Neben einem stattlichen Grundsalär bekommen die Deichfürsten jeweils 10% der eingenommenen Deichsteuer der Deichgrafen. Für den theoretischen Fall, dass Deichgrafen die Deichsteuer nicht erheben, bekommen Sie Anteile aus der Bundes-Deich-Umlage.

Für sämtliche Deichgrafen und Deichfürsten eines Bundeslandes ist der Deichherzog verantwortlich. Der Deichherzog wird von den Deichfürsten und dem Landtag des entsprechenden Landtages ernannt und muss mindestens eine Erfahrung von sieben Jahren im Bereich des Deichwesens vorsehen. Die Erfahrung muss praktischer Natur sein und ist nicht für Quereinsteiger geeignet. Der Gesetzgeber hat auf diesem Weg vermieden, das abgehalfterte Kommunal- oder Landespolitiker in den Genuss von stattlichen Einkünften bei geringster Qualifikation bekommen. Der Deichgraf bekommt ein Grund-Gehalt und erhält 10% der Einkünfte der Deichfürsten. Theoretisch gibt es in somit fünf Deichherzoge in Deutschland (Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein), allerdings erwägt auch Baden-Württemberg die Einführung eines Deichherzog (Bodensee).

Automatisch ist der Bundeskanzler Deichkönig. Diese Tätigkeit übt er ehrenamtlich aus. Die reguläre Deichgrafen-Dienstlaufbahn ermöglicht nicht das Erreichen des Dienstranges Deichkönig. Wir bitten, dies zu berücksichtigen.